Sonntag, 3. Februar 2013

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Für das Jahr 2013 schreiben wir unsere Erlebnisse unter "unser2013.blogspot.com" auf.

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Freitag, 30. November 2012

37. Dubrovnik, Brücke von Mostar, Makarska, Ptuj

Bilder kommen später, ich sitze zur Zeit bei McDonalds in Graz und habe den Fotoapparat im Auto liegen lassen.

Dienstag, 27.11.12
Fahrtag durch Montenegro bis nach Dubrovnik
Gestern Abend haben wir wunderbar in der Gaststätte an der Brücke gegessen und die letzten Post´s in den Blog gestellt.
Heute sind wir in Shkoder relativ früh losgefahren. Bis zur albanisch-montenegrinischen Grenze ist es nicht weit. Keine Probleme beim Grenzübertritt. Die grüne Versicherungskarte wird akzeptiert. Weiter auf der küstennahen Straße durch Montenegro. Hier ist vieles anders als in Albanien, aufgeräumter, geordneter, eben europäischer.
Das Land der schwarzen Berge ist gut und gerne mehrere Reisen wert.
Die Bucht von Kotor liegt unter Wolken. Bernd geht an unserem Stellplatz in Perast beden. Wir verzichten auf das sehr erfrischnde Bad. In Herceg Novi mit Euros einkaufen. Montenegro ist Euroland, obwohl es nicht zur EU gehört.
Ausreise / Einreise Montenegro / Kroatien ebenfalls ohne Probleme. Dubrovnik liegt etwa 30 km entfernt, die Straße ist gut. Wir wollen auf einen Campingplatz, den Angelika und Bernd vom vergangenen Jahr her kennen. Verfehlen diesen aber und suchen einen neuen Platz. Es wird dunkel, die Straßen in den Küstendörfern sind eng und steil. Suchen macht unter diesen Umständen keinen Sinn. Also zurück, einen Parkplatz in Dubrovnik eingeben. Mit Schranken gesichert und mit Kuna zu bezahlen. Weiter zurück, dahin, wo Bernd den Campingplatz vom vergangenen Jahr vermutet. Er vermutet richtig.

Mittwoch, 28.11.12
Brücke von Mostar, Makarska
Auf dem Campingplatz: frühstücken, versorgen, entsortgen, Verabschiedung von Möckl´s.
Wir fahren von Dubrovnik bis Neum in Bosnien - Herzegowina und von dort aus über die Berge nach Mostar. Die Straßen sind schmal, aber gut befahrbar, die Aussichten sind überwältigend. Die Regenwolken hängen in den Gipfeln, es regnet zum Teil sehr heftig, wir sitzen trocken und sicher in unserem Wohnmobil und genießen die Fahrt.
Mostar, Parkplatzsuche war unkompliziert, einfach in Richtung Stari Most fahren, 300m davor Parkplatz für 3€ die Stunde. Die Brücke ist kleiner, als wir erwartet haben, aber filigran über die Neretva gespannt. Drumherum sind Verkaufsbuden und Gaststätten. Die Brücke von Mostar verbindet den muslimischen mit dem christlichen Stadtteil. 1993 im Bosnienkrieg wurde sie gezielt mit Granaten beschossen. Danach mit internationalen Mitteln wieder aufgebaut und ist ein Symbol der Erinnerung. Wir haben die Brücke fast für uns allein, vereinzelt haben sich Touristen wie wir hierher verirrt.
Zurück zur Adriaküste, diesmal über die gut ausgebaute Europastraße. Die Küstenstraße im Dunklen hoch bis Makarska, hier finden wir am Sportkomplex neben Lidl unseren Nächtigungsplatz.

Donnerstag, 29.11.12
Fahrtag: Makarska nach Ptuj
Über die Autobahn kommen wir recht schnell durch die kroatischen Berge und durch den zum Teil sehr starken Regen. Rund 40 € Maut bis Zagreb und nochmal fast 10 € Maut zur slowenischen Grenze.
Hier in Slowenien erinnert alles an Süddeutschland / Österreich. Der Baustil der Kirchen, die Anlage der Orte, die leicht gewellte Hügellandschaft. Wir sind in der slowenischen Steiermark.
In Ptuj von 17 bis 21 Uhr in die Therme.

Montag, 26. November 2012

36. Am Strand Gjirii Lalezit, nach Shkoder


Sonntag, 25.11.12
Am Strand Gjirii Lalezit
Schöner Sonnentag, Angelika und Bernd kommen von ihrem Übernachtungsplatz am Golf von Patok zu uns. Gestern nach der Reparatur, die übrigens darin bestand eine Verkleidung abzubauen und den Schalter einzudrücken, haben sie den Weg hierher nicht gefunden und sind zum Abend essen bei den Stelzengaststätten am Golf von Patok gelandet.
Baden, spazieren gehen, Kaffee trinken.





Montag, 26.11.12
Sonne und Wärme genießen, nach Shkoder
Frühstücken im Sonnenschein, baden, duschen, entsorgen und dann langsam ab Richtung Norden.

35. Cortevode, Werkstatt in Durres


Freitag, 23.11.12
Vormittag nach Corevode, Bruno holt uns ab. Bruno ist ein ganz sympathischer Junge, 11. Klasse, lernt gut, Mutti´s Liebling und fungiert als Übersetzer, hat keine Fahrerlaubnis, fährt uns aber, auch an der "eingeweihten" Polizei vorbei.
Tee und ein Nationalgetränk trinken, Pudding essen, Fahrt zur osmanischen Brücke, zurück, beschenkt werden und dann zurück nach Bogove, auch hier beschenkt werden, Verabschiedung und dann ab Richtung Meer.
Im Cafe Bruno





Über Berat nach Lushnje, von hier ab ist es dunkel. Es fängt an zu regnen, die Straße ist vierspurig und noch nicht vollständig fertig, wird aber selbstverständlich befahren. Erst fahren wir 90, dann 70 und zum Schluss 50 km/h. Sicht sehr bescheiden, Mittelstreifen und Randstreifen fehlen, große Wasserpfützen überall. Ein großes böses Loch nehmen wir mit, plötzlich an einer Brücke werden ohne Vorankündigung aus der noch bis hier gut befahrbaren Straße 50 m Huckelpiste, wir fliegen mit knapp 50 in diese Löcher, Schreck lass nach.
Etwas weiter steht Möckl´s Wohnmobil mit Blinklicht an der Seite. O.k. die warten auf uns, anpiepsen mit dem Walkie-Talkie, kein Warten, der Motor macht nicht mehr mit, die Elektronik hat abgeschaltet, die Warnblinkanlage eingeschaltet, nachdem zwei unanständige Löcher die Räder geschluckt hatten. Es regnet richtig stark, in der Ferne sind die Blitze eines Gewitters zu sehen, es ist schwarzdunkel und die Auto´s rasen vorbei. Was tun? Richtig: ADAC-Nummer anrufen, die Hilfe wird organisiert und mehr als zwei Stunden später kommt ein Abschleppwagen, der das Möcklsche WoMo nach Durres zieht. Hier an der Werkstatt übernachten.
Zwischendurch wird Angelika und Bernd Hilfe durch albanische Autofahrer angeboten, Klasse!

Sonnabend, 24.11.12
Die Werkstatt, bei der wir übernachtet hatten liegt direkt an einer vielbefahrenen lauten Straße.
Gegen 7.00 Uhr ist an Schlaf nicht mehr zu denken.

Die ROVER - Werkstatt hat von FIAT wenig Ahnung. Diagnosegerät oder Ähnliches Fehlanzeige. Bernd ruft bei FIAT - Mirow an, Anrufbeantworter. 1 1/2 Stunden später der Rückruf, ein Sicherheitsschalter hat ausgelöst, Verkleidung des Handschufach´s abschrauben, Schalter reindrücken, fertig.
Die ROVER - Werkstatt hatte zwischendurch bei FIAT in Tirana angerufen und stand mit dem ADAC in Verhandlung, wer übernimmt die Abschleppkosten nach Tirana.
Wir werden hier zum reparieren nicht gebraucht und vereinbaren am Strand über Dürres unseren nächsten Übernachtungsplatz.
Unser Ziel ist Kruje, Olivenholzgeschenke kaufen.
Klappt alles, der Weg zum vereinbarten Treffpunkt wird zum Lotteriespiel. Nach der frisch gekauften Karte ist man schlecht fahren. Von der rot eingezeichneten autobahnähnlichen Straße sehen wir keine entsprechende Abzweigung, also rauf auf die dick gelb eingezeichnete Straße. Diese entpuppt sich als Buckelpiste für Offroadtestfahrer. Es wird immer schlechter. Wir fragen am Wege stehende junge Leute. Wir haben den Eindruck, dass sie kaum lesen können und eine Landkarte schon gar nicht. Ein Hinzugekommener kann so was ähnliches wie Englisch, versteht uns. Er informiert einen Dolmus-Taxifahrer, der überholt uns und geleitet uns zurück nach Fushe-Kruje. Von hier aus zurück Richtung Durres, richtig auf die schmale gelbe Straße abbiegen, die sich in einem hervorragenden Zustand befindet. Bei feinstem Sonnenschein düsen wir unserem Traumstrand an der Adria entgegen. Hier kommen wir zum farbenprächtigen Sonnenuntergang an. Sonnenuntergangsstrandspaziergang, traumhaft!

34. Serande, Öl kaufen, Baden, nach Bogove zu Sunila und Krenar, wandern


Mittwoch, 21.11.12
Serande, Öl kaufen, Baden, nach Bogove zu Sunila und Krenar
Gut unter Palmen geschlafen, frisches Brot kaufen, Frühstück auf der Promenade.
Wir leben jetzt in einer neuen Zeitzone, es wird für uns früher hell und auch eine Stunde früher dunkel. Nach dem Frühstück suchen wir die Küstenstraße in Richtung Vlore und finden sie auch. Die Ausschilderung hier in Albanien ist miserabel, genau so wie ein Teil der Straßen. Da Klara ihren Dienst versagt fahren wir nach Gefühl und freuen uns wenn uns durch ein Schild mit der Aufschrift Tirana oder Vlore bestätigt wird, dass wir auf dem richtigen Wege sind.
Wir genießen die Landschaft, das heißt, wir fahren über Serpentinen bergauf und bergab. Man kann sich an dieser Landschaft so richtig satt sehen.
In Borsh kommen wir an der Olivenfabrik vorbei und kaufen 10 Flaschen leckeres Olivenöl.
Im Kaffee an der Palermobucht kaufen wir 2 Liter Honig. Ist zwar recht teuer aber der Geschmack ist nicht zu toppen.
In Dhermi Plazh suchen wir unseren Strand vom vergangenen Jahr. Hier hat man versucht eine Promenade zu bauen, ist aber offensichtlich nicht fertig geworden und sieht zum Teil aus, als ob es zerfällt. Baden im aufgewühlten Meer ist angesagt. Luft über 20°C, Wasser ebenso, Sonne scheint mit voller Kraft. Über den Llogarese Pass auf mehr als 1000m hoch, dann wieder runter auf Meereshöhe und das bei phantastischen Ausblicken auf die Ionische Meer und auf die Berge. Die geschätzte Durchschnittsgeschwindigkeit bis hierher etwa 30 km/h. Unser Ziel ist Berat. In Fier bei der Polizei am Wege fragen, der Tip, fahrt über Lushnje, das ist zwar länger, aber die Straße ist besser. Das tun wir auch. Auf dem Weg SMS von Bern, wir sind schon in den Bergen bei Krenar und Sunila. Wir ändern unser Ziel und fahren gleich nach hinter Polican. Die Straße ist noch schlechte geworden und dann bei Dunkelheit fahren. Sehr, sehr langsam, aber ohne Schäden finden wir an unser Ziel.
Sunila war ja schwanger, ist 10 Tage über die Zeit gegangen, der Arzt hat ihr gesagt, dass es keine normale Geburt, sondern eine OP wird. Diese sei am Besten in Tirana zu bewerkstelligen. Die Qualität der Ärzte in Berat ist nicht vertrauen erweckend. Sunila will keine OP.
Gestern Abend als Bern und Angelika hier ankamen gingen die Wehen los, Hebammen gibt es nicht, Krankenschwestern und Hubschrauber auch nicht, Krenar mit der fast gebährenden Sunila nach Berat ins Krankenhaus. Um 1.00 Uhr:Kind, ein Junge, und Mutter alles o.k.!
Austausch unserer Erlebnisse der letzten Woche bei zwei Flaschen Wein, die uns Krenar spendiert hat.




Donnerstag, 22.11.12
Bogove
Kurz vor Mittag kommen Krenar mit Sunila und seinem Sohn aus dem Krankenhaus. Baby ansehen! Das Leben ist schon ein Wunder!
Spaziergang über die Hängebrücke an´s andere Flussufer. Quer durch´s Gestrüpp und Unterholz. Zugewachsene Trampelpfade und Ziegensteige.
Am Abend "Pullerparty", Familie und wir.













Von Miranda und Familie werden wir für den nächsten Tag zu sich nach Corevode eingeladen.

Dienstag, 20. November 2012

33. neue Bremssteine und auf nach Albanien


Montag, 19.11.12
neue Bremssteine - (keine Fotos gemacht, ärgerlich)
Unterwegs nach Igoumenitsa stellen wir fest, dass irgendwas mit der Bremse hinten rechts nicht stimmt. Beim Bremsen so ein Kratzgeräusch, wir müssen in eine Werkstatt! Nachsehen im Servisheft von FIAT. In Ioannia, das liegt auf dem Wege, gibt es die nächste Werkstatt. Über die gute Autobahn fast ohne Bremsen nach Ioannia. Einmal fragen und schon finden wir die Werkstatt. Wir kommen sofort dran. Diagnose, abgenutzte Bremssteine hinten, die Bremssteine sind vorhanden. Preis aushandeln, 150€ für´s Wechseln der Bremssteine hinten, vorne nachsehen, ob die auch gewechselt werden müssen, müssen sie nicht.
Bernd hat in Cesme bei einer Garagenfirma für alle vier Steine/Räder etwas mehr als 100€ bezahlt.
Es ist ein sehr gutes Gefühl mit neuen Bremsklötzen zu fahren. Auf der Autobahn von der türkischen Grenze bis hier nach Igoumenitsa müssen wir fünfmal 6 Euro an Mautstellen bezahlen. Eine sechste Mautstelle war noch nicht in Betrieb. Allerdings, diese Autobahn war wegen der vielen Tunnel diese Zusatzkosten wert. Wahrscheinlich hätten wir auf dem Weg durch die griechischen Berge, bis zu 3000m hoch, wesentlich mehr an Tankkosten gehabt, ganz zu schweigen vom Bremsenabrieb und dem Kurvenstress der Bergstrecken. Oben auf dem höchsten Teil der Autobahn waren wir in den Wolken mit Nässe und Nebel!
In Igoumenitsa finden wir eine schönen Standplatz mit Dusche direkt am Meer. Hier stehen sieben weitere WoMo´s aus verschiedenen Ländern. Hier werden wir gut stehen. Die Fähren laufen aus und es regnet leicht. Gleich gibt es ein Schweinesteack aus der Bordküche. Endlich mal wieder Schweinefleisch und bezahlbares Bier von Lidl.

Dienstag, 20.11.12
nach Albanien
Nach einem erfrischenden Morgenbad in der Adria fahren wir den Strand weiter nach hinten, hier finden wir eine Lagunenlandschaft und eine Schildkröte, die über die Straße marschiert. Kleine Wäsche und Wasser auffüllen. Hier am Nordstrand von Igoumenitsa waren wir bestimmt nicht zum letzten Mal.
Weiter nach Albanien. Unsere Navi-Dame Klare verweigert ihren Dienst, es ist nicht mehr möglich, dass sie uns den Weg weist. Ein Telefonsetup hat auch nichts gebracht. also nach Gefühl fahren. Albanien ist nirgendwo ausgeschildert. Nach 1x verfahren finden wir den Weg in Richtung Grenze. Hier ohne Probleme durch, keiner will die Grüne Karte sehen. Gut so.
Wir brauchen albanisches Geld. In Serande zur Bank und Euro gegen LEK tauschen: 100€ = 13 550 LEK. Auf der Promenade ist ein guter Stellplatz. Jetzt gehen wir ins Restaurant zum Abendbrot essen, hier gibt´s auch FreeWiFi, so dass dieser Bericht gleich in den Blog gestellt wird.






EMPFANG IN  Albanien

HIER SCHLAFEN WIR NACHHER


32. nach Europa und nach Griechenland


Sonnabend, 17.11.12
nach Europa
Mit der Fähre setzen wir gegen Mittag nach Europa über. 50 , 10 Minuten
Unser nächstes Ziel ist ein Sandstrand kurz vor Griechenland. Finden wir auch, der Strand ist super, die Sonne scheint, aber der Ort ist so was von verlassen, dass wir uns hier nicht wohl fühlen.






Auf dem Weg zum Meer sehen wir vor einer kleinen Kneipe + Verkaufsstelle einen VW Transporter mit LDS - Kennzeichen aus Deutschland. Er seit drei Jahren Weltenbummler, geschätzte 45 Jahre, im vergangenen Jahr bis nach Georgien und in den Iran mit dem Motorrad, jetzt unterwegs mit einer gebürtigen Russin. Beide wollen sich in der Türkei ansiedeln und suchen einen Campingplatz oder eine Pension, die sie übernehmen können. Ziel ein Teil des Jahres Geld verdienen, den Rest des Jahres reisen.
In Kesan finden wir in der Stadtmitte einen Parkplatz 5₤ für die Nacht. Hier ist die ganze Innenstadt ein mit Planen abgedeckter Basar. Bummeln und zum Schluss Pide essen.
Stellplatz in Kesan


Sonntag, 18.11.12
nach Griechenland
Kurz vor der griechischen Grenze rechts ab nach Ipsala um die restlichen auszugeben. Wir schaffen es unser Geld exakt bis auf die letzte Lira auszugeben.
6km bis zur Grenze. Vorbei an LKW-Schlangen zur Passkontrolle, dann zur Fahrzeugkontrolle, Grüne Karte, kein Problem. Unsere per Email geschickte und in Canakkale ausgedruckte Grüne Karte wird akzeptiert. Eine halbe Stunde für den Grenzübertritt.
Weiter über die Autobahn in Richtung Igoumenitsa. Nach Thessaloniki Übernachtung in einem Ort am Wege.

Samstag, 17. November 2012

31. Alexandreia Troas, Troja, Canakkale


Freitag, 16.11.12
Alexandreia Troas, Troja, Canakkale
Morgenbad im warmen Wasser der nördlichen Ägäis bei Sonnenschein und etwa 18°C.

Fahrt über die küstennahe Straße zu den Überresten von Alexandreia Troas, 310 v. Chr. gegründet, Kaiser Konstantin wollte sie zur Hauptstadt seines Reiches machen. Ein Erdbeben zerstörte Alexandreia Troas und so wurde Konstantinopel, das heutige Istanbul Hauptstadt des Oströmischen Reiches. Die Ruinen sind total überwuchert, nur die mächtigen Bögen der Therme haben mehrere Erdbeben und Jahrtausende überstanden und beeindrucken uns noch heute. Wir streifen völlig unbehelligt durch die Ruinen. Kein Eintritt, keine weiteren Besucher, nur Ruhe und unsere Ehrfurcht.






Jetzt geht´s gemächlich weiter in Richtung Troja. Rechts und links der Straße werden Oliven geerntet. Wir trauen uns nicht, anzuhalten und ein Foto zu machen. Es sieht schon gut aus, große bunte Decken liegen unter den Bäumen, dazu bunt bekleidete Frauen, die die abgeschlagenen Oliven aufsammeln. Schade.
An einer Olivenpresse / Olivenölfabrik halten wir an und wollen Öl kaufen. Der Besitzer ruft zum Übersetzen seine Sohn in Stuttgart an, ich spreche mit ihm, er übersetzt es seinem Vater, irre. Wir kaufen 10 Liter gerade kalt gepresstes Olivenöl, extra virgin, in 5-Liter-Blechkanistern, schmeckt uns ganz hervorragend. In Deutschland werden wir es in grüne Flaschen füllen und dann als Mitbringsel verschenken.

Bitte den Kopf drehen


Unserer Navi-Dame Klara teilen wir mit, dass wir nach Troja wollen, sie führt uns fehlerfrei dorthin. Immer wieder ein Wunder der Technik wie das so funktioniert!
Im Vergleich zu anderen Ausgrabungsstätten scheint Troja überbewertet zu sein, andererseits, welches der vielen Siedlungsschichten ( 9 Hauptschichten und jeweils mehrere Unterschichten, insgesamt 63 Besiedlungsphasen ) von Troja ist das richtige? Und Troja war eine der bedeutendsten Städte der Antike, deshalb auch diese vielen Siedlungsschichten.
Wir suchen Schliemanns Hütte und finden sie nicht. Auf Nachfrage finden wir sie 500 Meter außerhalb der Ausgrabungen an einer Gaststätte. Hier ein Foto für Dirk und Uli, die "alten" Schliemänner.

Eichhörnchen im Baum


In Canakkale finden wir einen bewachten Parklatz für die Nacht. Hier die Grüne Versicherungskarte ausdrucken, wird ganz prima.
Seit unserem letzten Besuch hat sich hier unglaublich viel verändert. Es macht Spaß hier zu bummeln. Wir gönnen uns diesen Spaß. Lecker Fisch-Sandwich in der Stadt gegessen.
Promenade in Canakkale

Unsere Nachtbleibe