Dienstag, 27.11.12
Fahrtag durch Montenegro bis
nach Dubrovnik
Gestern Abend haben wir
wunderbar in der Gaststätte an der Brücke gegessen und die letzten
Post´s in den Blog gestellt.
Heute sind wir in Shkoder
relativ früh losgefahren. Bis zur albanisch-montenegrinischen Grenze
ist es nicht weit. Keine Probleme beim Grenzübertritt. Die grüne
Versicherungskarte wird akzeptiert. Weiter auf der küstennahen
Straße durch Montenegro. Hier ist vieles anders als in Albanien,
aufgeräumter, geordneter, eben europäischer.
Das Land der schwarzen Berge
ist gut und gerne mehrere Reisen wert.
Die Bucht von Kotor liegt
unter Wolken. Bernd geht an unserem Stellplatz in Perast beden. Wir
verzichten auf das sehr erfrischnde Bad. In Herceg Novi mit Euros
einkaufen. Montenegro ist Euroland, obwohl es nicht zur EU gehört.
Ausreise / Einreise
Montenegro / Kroatien ebenfalls ohne Probleme. Dubrovnik liegt etwa
30 km entfernt, die Straße ist gut. Wir wollen auf einen
Campingplatz, den Angelika und Bernd vom vergangenen Jahr her kennen.
Verfehlen diesen aber und suchen einen neuen Platz. Es wird dunkel,
die Straßen in den Küstendörfern sind eng und steil. Suchen macht
unter diesen Umständen keinen Sinn. Also zurück, einen Parkplatz in
Dubrovnik eingeben. Mit Schranken gesichert und mit Kuna zu bezahlen.
Weiter zurück, dahin, wo Bernd den Campingplatz vom vergangenen Jahr
vermutet. Er vermutet richtig.
Mittwoch, 28.11.12
Brücke von Mostar, Makarska
Auf dem Campingplatz:
frühstücken, versorgen, entsortgen, Verabschiedung von Möckl´s.
Wir fahren von Dubrovnik bis
Neum in Bosnien - Herzegowina und von dort aus über die Berge nach
Mostar. Die Straßen sind schmal, aber gut befahrbar, die Aussichten
sind überwältigend. Die Regenwolken hängen in den Gipfeln, es
regnet zum Teil sehr heftig, wir sitzen trocken und sicher in unserem
Wohnmobil und genießen die Fahrt.
Mostar, Parkplatzsuche war
unkompliziert, einfach in Richtung Stari Most fahren, 300m davor
Parkplatz für 3€ die Stunde. Die Brücke ist kleiner, als wir
erwartet haben, aber filigran über die Neretva gespannt. Drumherum
sind Verkaufsbuden und Gaststätten. Die Brücke von Mostar verbindet
den muslimischen mit dem christlichen Stadtteil. 1993 im Bosnienkrieg
wurde sie gezielt mit Granaten beschossen. Danach mit internationalen
Mitteln wieder aufgebaut und ist ein Symbol der Erinnerung. Wir haben
die Brücke fast für uns allein, vereinzelt haben sich Touristen wie
wir hierher verirrt.
Zurück zur Adriaküste,
diesmal über die gut ausgebaute Europastraße. Die Küstenstraße im
Dunklen hoch bis Makarska, hier finden wir am Sportkomplex neben Lidl
unseren Nächtigungsplatz.
Donnerstag, 29.11.12
Fahrtag: Makarska nach Ptuj
Über die Autobahn kommen
wir recht schnell durch die kroatischen Berge und durch den zum Teil
sehr starken Regen. Rund 40 € Maut bis Zagreb und nochmal fast 10 €
Maut zur slowenischen Grenze.
Hier in Slowenien erinnert
alles an Süddeutschland / Österreich. Der Baustil der Kirchen, die
Anlage der Orte, die leicht gewellte Hügellandschaft. Wir sind in
der slowenischen Steiermark.
In Ptuj von 17 bis 21 Uhr in
die Therme.
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