Mittwoch, 31.10.12
Istanbul nach Asien bis in
die Olivenstadt Gemlik
Obwohl uns der Platz unten
am Mamara-Meer viel besser gefallen hat sind wir hier oben am
Schwarzen Meer geblieben. Heute wollen wir nach Asien über die
Brücke fahren, da gibt es keinen Sinn erst am Abend im größten
Verkehr in die Stadt zu fahren, um am nächsten Morgen wieder durch
den Großstadtverkehr dieselbe Strecke zurück zu fahren.
Abreise, der Platz muss
bezahlt werden. Das ist wirklich was für den Mathelehrer.
Der ältere Herr,
Platzbesitzer, Patrone oder was weiß ich möchte Euros haben. Ich
möchte in Lira bezahlen, er rechnet den Eurokurs in Lira mit
Phantasiezahlen um. Ich hole den Bilderrahmen mit den Lirapreisen ins
Büro damit wir wissen worüber wir reden. Nach einigen Rechenfehlern
kommt er auf den Preis, den ich errechnet habe, 127 TL. Ich gebe 150
TL hin und er gibt mir 20 zurück. Hier fehlt doch etwas, nein nein,
das hat mit dem Euro zu tun. Wir rechnen gemeinsam neu und kommen
nochmal auf 127 TL. Aha, ich bekomme doch noch was zurück. Er
schickt den Jun gen, der hier aufpasst ins Haus zurück, der holt
Münzen. Mir wird Geld auf den Tisch gelegt, darunter viele Münzen.
Beim Nachzählen fehlt 1 Lira. Die haben versucht mich 10 x zu
bescheißen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht 10x den geduldigen
Mathelehrer zu spielen.
Auf nach Asien.
Mit dem Auto noch mal an
einen Schwarzmeerstrand kurz vor der Einfahrt zum Bosporus, dann auf
der Uferstraße am Bosporus entlang. Das ist wie wenn man im
Fernsehen einen Reisebericht sieht. Wir genießen diese Fahrt.
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| Am Schwarzen Meer - Schiffe warten auf die Einfahrt in den Bosporus |
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| Badestrand |
An der Bosporusbrücke
wollen wir rüber, wir wissen : hier istt Maut zu zahlen, allerdings
wie ist uns unbekannt. Die letzten beiden Male ging es mit Bargeld,
jetzt stehen wir in einer Schlange wo kein Mann im Häuschen sitzt.
Mit dem Nachbarautoinsassen per Gesten fragen was zu tun ist.
Irgendwann nickt er, steigt aus und läuft quer durch die Autos, als
wir vorn sind hat er eine Plastikkarte mit der er für uns bezahlt,
wir geben ihm 10TL.
Auf der asiatischen Seite
ist eine riesige, ordentliche Stadt entstanden. Wir fahren 20 bis 30
km durch gut anzusehende Nebaugebiete. Die Straßen sind breit und
wie frisch asphaltiert. Es ist unglaublich, was hier entstanden ist.
Bei unseren vorherigen Türkeireisen waren hier abenteuerliche
Straßen und relativ ärmliche große Vororte. Jetzt neu, modern und
zweckmäßig. Die Türken können sehr sehr stolz sein auf das was
sie in den letzten Jahren erreicht haben.
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| Bosporus, zum Schwarzen Meer hin |
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| Istanbul asiatischer Teil |
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| Alles neu |
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| Konzentration ist nötig bei diesem Verkehr |
Weiter zur Fähre, eine
halbe Stunde warten, nach weiteren 40 Minuten und 60TL ärmer sind
wir auf der Südseite des Marmarameeres.
Es wird Zeit für einen
Übernachtungsplatz, in Gemlik, am Eingang der Universität finden
wir diesen mit Meerblick und eine quirlige Stadt zum bummeln.
Ich brauche eine SIM-Karte
um ins Internet zu kommen. Bei Turkcell und drei netten Damen werden
wir fündig. Mit Englisch auf dem Niveau eines Sechstklässlers,
einem weißen Blatt Papier und einem Kugelschreiber werden alle
Fragen geklärt und die SIM-Karte erstanden.
Gemlik ist bekannt für
seine besonders guten dunklen Oliven. Überall Geschäfte mit
Olivenprodukten. Wir kaufen natürlich auch.
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| Gemlik am Hafen, unser Übernachtungsplatz |
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| Gemlik bei Nacht |









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