Freitag, 23.11.12
Vormittag nach Corevode,
Bruno holt uns ab. Bruno ist ein ganz sympathischer Junge, 11.
Klasse, lernt gut, Mutti´s Liebling und fungiert als Übersetzer,
hat keine Fahrerlaubnis, fährt uns aber, auch an der "eingeweihten"
Polizei vorbei.
Tee und ein Nationalgetränk
trinken, Pudding essen, Fahrt zur osmanischen Brücke, zurück,
beschenkt werden und dann zurück nach Bogove, auch hier beschenkt
werden, Verabschiedung und dann ab Richtung Meer.
Über Berat nach Lushnje, von hier ab ist es dunkel. Es fängt an zu regnen, die Straße ist vierspurig und noch nicht vollständig fertig, wird aber selbstverständlich befahren. Erst fahren wir 90, dann 70 und zum Schluss 50 km/h. Sicht sehr bescheiden, Mittelstreifen und Randstreifen fehlen, große Wasserpfützen überall. Ein großes böses Loch nehmen wir mit, plötzlich an einer Brücke werden ohne Vorankündigung aus der noch bis hier gut befahrbaren Straße 50 m Huckelpiste, wir fliegen mit knapp 50 in diese Löcher, Schreck lass nach.
| Im Cafe Bruno |
Über Berat nach Lushnje, von hier ab ist es dunkel. Es fängt an zu regnen, die Straße ist vierspurig und noch nicht vollständig fertig, wird aber selbstverständlich befahren. Erst fahren wir 90, dann 70 und zum Schluss 50 km/h. Sicht sehr bescheiden, Mittelstreifen und Randstreifen fehlen, große Wasserpfützen überall. Ein großes böses Loch nehmen wir mit, plötzlich an einer Brücke werden ohne Vorankündigung aus der noch bis hier gut befahrbaren Straße 50 m Huckelpiste, wir fliegen mit knapp 50 in diese Löcher, Schreck lass nach.
Etwas weiter steht Möckl´s
Wohnmobil mit Blinklicht an der Seite. O.k. die warten auf uns,
anpiepsen mit dem Walkie-Talkie, kein Warten, der Motor macht nicht
mehr mit, die Elektronik hat abgeschaltet, die Warnblinkanlage
eingeschaltet, nachdem zwei unanständige Löcher die Räder
geschluckt hatten. Es regnet richtig stark, in der Ferne sind die
Blitze eines Gewitters zu sehen, es ist schwarzdunkel und die Auto´s
rasen vorbei. Was tun? Richtig: ADAC-Nummer anrufen, die Hilfe wird
organisiert und mehr als zwei Stunden später kommt ein
Abschleppwagen, der das Möcklsche WoMo nach Durres zieht. Hier an
der Werkstatt übernachten.
Zwischendurch wird Angelika
und Bernd Hilfe durch albanische Autofahrer angeboten, Klasse!
Sonnabend, 24.11.12
Die Werkstatt, bei der wir
übernachtet hatten liegt direkt an einer vielbefahrenen lauten
Straße.
Die ROVER - Werkstatt hat
von FIAT wenig Ahnung. Diagnosegerät oder Ähnliches Fehlanzeige.
Bernd ruft bei FIAT - Mirow an, Anrufbeantworter. 1 1/2 Stunden
später der Rückruf, ein Sicherheitsschalter hat ausgelöst,
Verkleidung des Handschufach´s abschrauben, Schalter reindrücken,
fertig.
Die ROVER - Werkstatt hatte
zwischendurch bei FIAT in Tirana angerufen und stand mit dem ADAC in
Verhandlung, wer übernimmt die Abschleppkosten nach Tirana.
Wir werden hier zum
reparieren nicht gebraucht und vereinbaren am Strand über Dürres
unseren nächsten Übernachtungsplatz.
Unser Ziel ist Kruje,
Olivenholzgeschenke kaufen.
Klappt alles, der Weg zum
vereinbarten Treffpunkt wird zum Lotteriespiel. Nach der frisch
gekauften Karte ist man schlecht fahren. Von der rot eingezeichneten
autobahnähnlichen Straße sehen wir keine entsprechende Abzweigung,
also rauf auf die dick gelb eingezeichnete Straße. Diese entpuppt
sich als Buckelpiste für Offroadtestfahrer. Es wird immer
schlechter. Wir fragen am Wege stehende junge Leute. Wir haben den
Eindruck, dass sie kaum lesen können und eine Landkarte schon gar
nicht. Ein Hinzugekommener kann so was ähnliches wie Englisch,
versteht uns. Er informiert einen Dolmus-Taxifahrer, der überholt
uns und geleitet uns zurück nach Fushe-Kruje. Von hier aus zurück
Richtung Durres, richtig auf die schmale gelbe Straße abbiegen, die
sich in einem hervorragenden Zustand befindet. Bei feinstem
Sonnenschein düsen wir unserem Traumstrand an der Adria entgegen.
Hier kommen wir zum farbenprächtigen Sonnenuntergang an.
Sonnenuntergangsstrandspaziergang, traumhaft!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen