Dienstag, 1. Mai 2012

23. Um den Ätna mit der Bahn


30.04.12, Montag

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Zusammen mit unseren niederländischen Nachbarn umrunden wir mit der Eisenbahn „circumetnea“ den Ätna. Um halb Neun fahren wir mit den Rädern zum Bahnhof.
Dort werden die Räder angeschlossen und dann in den Zug Richtung Catania.
In Giarre umsteigen. Hierzu müssen wir den Bahnhof der Ferrovia Circumetnea finden. Der ist etwas versteckt neben dem Staatsbahnhof. Tickets kaufen und dann kommt schon unser Triebwagen angeschnauft.
Auf der Schmalspur von 95cm werden wir von unserem Triebwagen von rechts nach links und zurück gut durchgeschüttelt. Der Motor ist ebenfalls gut zu hören.
Lavafeld mit Ätna im Hintergrund

Die Strecke führt durch Zitronen-, Orangen-, Wein- und Olivenhaine.
Von 42m geht es recht steil auf bis zu 976m am höchsten Punkt der Strecke.
Im Führerstand
In Randazzo endet unser Zug und wir haben eine Stunde Zeit in die Stadt zu gehen. Neben einer Kirche auf dem Marktplatz bekommen wir Ätna-Wein und zwei Käse-Wurst-Schinken-Platten. Lecker!


Pünktlich setzen wir die Fahrt um den Mongibello fort. Andere Wagen mit immer noch gut hörbaren Motoren. Von hier ab geht’s durch Lavafelder und Wein- und Pistazienhaine. In der Ferne / Nähe ist der Gipfel des Ätna durch Wolken verdeckt.


Die Fahrt geht durch Lavafelder
Mondlandschaft


In Adrano steigen wir nochmal aus. Hier soll es laut Reisebuch unserer Niederländer eine alte arabisch-normannische Einbogenbrücke geben.
Es ist heiße Siestazeit, der Ort wirkt wie ausgestorben. Auf einem Platz im Zentrum finden wir ein Cafe und verzichten auf Brückensuchaktionen.

Mit der nächsten Bahn ruckeln wir weiter nach Catania. Tickets kaufen und zurück nach Giardini-Naxos.


Hier erklärt uns auf nette Weise der Bahnhofsvorsteher, das wir unsere Räder nicht innerhalb des Bahnhofs hätten anschließen dürfen. Der Platz für Räder sei außerhalb. Beim nächsten Male würden sie in Gewahrsam genommen. Im Umkehrschluss heißt das, dass unsere Räder unter ständiger Beobachtung waren. Na besser geht’s doch nicht. Bei einer Flasche Ätnawein klingt der Tag mit unseren Nachbarn aus.
Wir hatten kaum noch Hunger, mussten aber noch Spaghetti in Fischsoße von unseren italienischen Nachbarn probieren. Hat auch lecker geschmeckt.


2 Kommentare:

  1. Hallo Andreas,
    wie ist deine Blogadresse und was schreibst du da so?
    Dieter

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    1. Hallo Petra + Dieter,
      momentan schreib ich da noch nichts. Wir sprechen später darüber.
      Grüße A + R

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