6.05.12, Sonntag
Gestern abend finden wir nach einigen
erfolglosen „Übernachtungsplatzsuchen“ in Praia a Mare einen
guten Stellplatz.
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| Arbeitsauto |
Uns zieht es weiter nach Norden. Die
Uferstraße schlängelt sich die Berge hoch und runter und immer
wieder fantastische Ausblicke. Die Straße wird manchmal sehr eng.
Aber selbst Busse kommen uns entgegen.
Hinter Sapri fahren wir ins Hinterland,
ins Tal des Bussentino.
Unten im Tal finden wir eine alte „Eselsbrücke“. Anhalten und rübergehen, ein bisschen Angst ist dabei. Sehr schmal, die Begrenzungssteine sind teilweise weg und oben am Bogen ist die Brücke dünn. Sie hielt unser Gewicht aus.
Unser WOMO-Führer zeigt uns einen Stellplatz mit Wasser in den Bergen an einem Sportplatz an. Bis dahin sind es nur 4,4km. Also der richtige Platz zum Kaffee trinken. Wir dorthin und finden einen verwahrlosten Sportkomplex an dem man nicht mit Genuss stehen kann. Vielleicht ja weiter oben? Dort versperrt nach einigen hundert Metern ein kleiner gelber Fiat den Weg. Kein Mensch in der Nähe. Also den schmalen steilen Weg rückwärts rollen bis eine Wendemöglichkeit kommt.
Nach hundert Metern Rückwärts fahren
kommt der kleine gelbe alte Fiat Punto und wir können wieder hoch
fahren und dort wenden.
Runter ins Dorf Morigerati und dort
neben einem WOMO aus Konstanz Kaffee trinken. Für die Besichtigung
der Grotte bekommen wir gute Hinweise. Dass wir eine Taschenlampe
mitnehmen sollen hatten wir zwar gelesen, aber beim Aufbruch zum
Nationalpark vergessen.
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| Hinten unsere Führerin |
Zusammen mit unserer jungen Führerin
steigen wir von hier oben ins Bussentinotal hinunter. 800m
Treppenweg. Für Petras Knie nicht gerade ein Vergnügen. Mit Zähne
zusammen beißen schafft sie den Ab- und Aufstieg!
Ab Grunde des Tals tritt der Bussentino
aus seinem unterirdischen Verlauf in einer Grotte tosend aus dem
Berg. 5 km Luftlinie von hier ist er in den Felsen verschwunden. Auf
einer hölzernen Brücke kann man in der Grotte über dem Flusslauf
stehen und im „Nichts“ des Berges den Fluss heranstürmen hören,
in die andere Richtung verlässt der Bussentino die Grotte ins
lichtdurchflutete Tal. Fledermäuse schwirren umher.
Eine Treppe mit Seilführung an den Seiten führt weiter ins Innere des Berges. Hier wird’s dunkel und die Stufen sind feucht. Mit dem Handy versuche ich mich einige Meter vorzuleuchten. Etwa 100 m habe ich mich im Dunkeln vor gewagt, dann kommt automatisch die Frage: Was will ich hier im Dunkeln, das ich nicht erhellen kann? Augen zu hätte denselben Effekt. Also schweren Herzens an den Seilen zurück gehangelt.
An der Austrittsstelle ist die
Vegetation durch die hohe Luftfeuchtigkeit eine besondere. Man fühlt
sich wie im tropischen Urwald.
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| Geschafft, oben gibt es Kaffee, Kuchen und ein Bier! |
7.5.12, Montag
Heute war Fahrtag angesagt. Es zieht
uns zurück in den Norden.
Hinter Pertosa rauf auf die Autobahn.
Unserem Navi Klara klar gemacht, dass sie uns nach Sabaudia direkt an
den Strand bringen soll. Das tat sie auch sehr gut auf mautfreien
Straßen an Napoli vorbei und dann auf die Via Apia.
Jetzt stehen wir bei der untergehenden
Sonne in den Dünen über dem Meer.

















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