22.04.12, Sonntag
Es ist ein Sonnentag, die Sonne
scheint, es ist angenehm warm. Der Stellplatzchef hat uns nochmal
eine Tüte Zitronen abgeschnitten und geschenkt. Eine, wie wir
finden, schöne Geste.
Unser Stellplatz: genau neben einem
Zitronenbaum, wir sind im Land, wo die Zitronen blüh´n und auch
reifen.
Mit dem Auto nach Noto. Wir finden
diesmal einen perfekten Parkplatz. 200 Meter weiter sind wir in der
barocken Innenstadt.
Nach dem schweren Erdbeben von 1693
hier in Südostsizilien sind viele Städte neu und diesmal im
ausschmückenden Barockstil wiedererstanden. So auch Noto.
Wir betreten die Innenstadt über einen
großen mit dachartigen Bäumen bestandenen Platz. In rund 5 m Höhe
sind die Bäume einem strengen Schnitt unterworfen worden und bilden
ein dichtes Schatten spendendes Dach. So ähnlich soll es mal auf dem
Marktplatz in Neustrelitz aussehen. In Neustrelitz wird das wohl noch
einige Jahre dauern.
Die „Dachbaumallee“ geht am
Stadttor in die Hauptstraße über. Touristen auf der einen Seite und
Andenkenverkäufer und geöffnete Gaststätten auf der anderen Seite
schaffen eine angenehme Atmosphäre, wir fühlen uns wohl hier.
Die Attraktionen genau zu beschreiben
das ist den einschlägigen Büchern vorbehalten, wir lassen nur die
Bilder sprechen.
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| Stadttor |
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| In einer Kirche - Ich möchte auch ins Fegefeuer, da passiert doch richtig was. Langweilig ist es da bestimmt nicht. |
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| Die Glöcknerin von Noto |
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| Dom mit Freitreppe. Die Kuppel rechts war 1996 bei einem Erdbeben eingestürzt und ist seit 2007 wieder hergestellt. |
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| Stadthaus |
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| Stadtsaal |
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| Die Ränge im Theater |
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| Blick von unserem Platz im Freiluftcaffee. |
Beeindruckend der Blick von einer
Kirche auf den Dom, die Straße und die Dachlandschaften. Im
Stadthaus beeindruckt der wundervolle Stadtsaal und im Innenraum des
Theaters fühlen wir uns in einer anderen Welt. Wunderschön,
geschaffen wirklich für die schönsten Theaterphantasien. Ein
ellipsenartiger Theaterraum mit vier Rängen, die von den Seiten und
von Gegenüber auf die Bühne blicken. Wir setzen uns in die
Zuschauersessel und genießen dieses wunderbare Ambiente.
Wer das liest, denkt bestimmt, jetzt
will er auch noch Dichter werden. Nein, es ist wirklich so schön,
dass einem diese Worte einfallen und wir einfach ins Schwärmen
kommen.
In einer Bar etwas italienisches essen
und dann geht’s ab zum südlichsten Punkt Siziliens. Ist von hier
aus nicht weit, 28 Kilometer.
Kaffee trinken am Straßenrand mit
Meeresblick, Petra Muscheln suchen und ich spiele Kind und lass
meinen Drachen steigen.
Im Hafen von Portopolo di Capo Passero
stehen wir ideal.
Die Fischerboote fahren heute Nacht gegen 2.00 Uhr aufs Meer hinaus werden wir „gewarnt“, es lohnt sich durchaus, sich dieses Schauspiel anzusehen, wenn man denn wach ist.
Die Fischerboote fahren heute Nacht gegen 2.00 Uhr aufs Meer hinaus werden wir „gewarnt“, es lohnt sich durchaus, sich dieses Schauspiel anzusehen, wenn man denn wach ist.
Den vielen Anglern schauen wir über
die Schulter und in die Eimer, die fangen hier wirklich was!
Eine junge in Deutschland, Saarbrücken
geborene und hier seit zwei Jahren verheiratete Frau spricht uns an
und freut sich, mal wieder deutsch zu sprechen. Sie trauert
Deutschland nach. Man kann hier zwar auch leben, aber Deutschland ist
besser. Arbeit für sie – ein Fremdwort. Aber, eben, die Liebe.
Bei Pizza und Wein des Hauses in der
Hafenbar und anschließendem Tatort klingt der Tag aus.













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