Mittwoch, 18. April 2012

15. Selinunte - Caltabellotta - Lido Rossello

Unsere bisherigen Orte auf Sizilien

noch Sonntag, 15.04.12

O.k. heißt auf italienisch wohl allora, wir sind wirklich Richtung Marsala gefahren, vorbei an Salzbergen und Salinenbecken.
Unser Wachhund

Sepia für Sven-Erik´s Vögel

Ich wollte wegen des Portweins dorthin, wir haben es dann aber sein lassen. Eine große oder auch kleinere Stadt zu besichtigen, danach stand uns nicht der Sinn. Also durchrollen ja, aber mehr nicht. 
Salinenbecken

Meersalz

Selinunte

Wir rollen weiter nach Selinunte. Hier lassen wir den Tag ausklingen. Die Promenade ist am späten Nachmittag schön belebt. Es wird Eis gegessen, wir auch, Espresso getrunken, viel palavert, die Italiener präsentieren sich auf ihrem Corso. Die Autos fahren oder stauen sich durch das Städtchen.
Es ist Familiensonntagnachmittag. 
Zwischendurch sehen wir einen stacheligen Baum, die Früchte sind sehr hart. Wer kann uns mitteilen, wie der heißt?


16.04.12, Montag
Gegen Mittag in die Ausgrabungsstätte von Selinunte. Ein sehr weitläufiges Areal. 






Uns befällt wieder Bewunderung für das was vor 2 ½ Tausend Jahren hier los gewesen sein muss. Unter unseren Füßen Geschichte der Karthager, Griechen und Normannen. Was war mehr als 100 Generationen vor uns hier los? Wir versuchen uns das vorzustellen. Ehrfürchtig betrachten wir die hinterlassenen Steine.
Mit dem Wetter haben wir wieder mal Glück. Als wir mit unserer Besichtigung fertig sind fängt es an zu regnen.
Ins Auto, weiterfahren, unterwegs einkaufen, die Gegend genießen. Ja wo geht’s als nächstes hin? Wir wollen in die Berge auf rund 900 Meter Meereshöhe. Von hier aus den Blick auf die Uferzone und die Bergwelt genießen. Also auf nach Caltabellotta zum Stellplatz, über den wir im WoMo-Buch „Mit dem Wohnmobil nach Sizilien“, gelesen hatten.

Oben im Ort verfahren wir uns und das wird schließlich kompliziert. Unser Navi sagt uns zwar wo wir lang sollen, aber durch diese enge steil nach unten abfallende kurvige Straße kommen wir mit unserem Ducato nicht weiter. Zurück geht irgendwie immer. Rückwärtsgang einlegen und dann ganz langsam bergauf, bergab um die Kurve rückwärts zwischen rechts und links parkenden Autos hindurch. Auf einer sehr steilen Straße wenden und dann vorwärts im ersten Gang hoch. Die Räder drehen durch, das Pflaster ist feuchtglatt. Rückwärts rollen lassen und jetzt mit Anlauf nochmal hochfahren. Es hat geklappt. Oft möchten wir das nicht machen müssen.
Jetzt finden wir unseren Weg nach oben zum Parkplatz am Fuße des Klosters.
Kaum sind wir hier oben, da passiert das was im obigen Buch beschrieben wird: Unzählige, ich schätze mal so 30 bis 50, einheimische Autos geben uns mit einem Corso die Ehre. Die Leute kommen mit ihrem Auto hier hoch gefahren, wenden hier und fahren wieder runter, manche grüßen und winken. Neugier, sich zeigen wollen???
Ein älterer Herr, der für sechs Monate im Jahr in Deutschland lebt und dort Geschäfte mit Orangen, Olivenöl, Keramiken usw. macht steigt aus und unterhält sich mit uns etwa 20 Minuten.
Bei “El Pellegrino“ zu Abend essen. Nach dem Bericht schreiben weinselig ins Bett. Gute Nacht Welt!

17.04.12, Dienstag
In der Nacht Regen, starker Wind bei 6°C.
Gestern abend hat sich noch ein Österreicher zu uns gestellt. Sie hatten uns hoch fahren sehen, wir sie auch, und auch, wie zwei WoMo´s an einer Spitzkehre umdrehten und nach unten fuhren. Genau an dieser Stelle hatte das zweite WoMo, der Cousin, einen Kupplungsschaden sich eingefangen. Im Ort haben sie eine Werkstatt gefunden , das Teil wurde ausgebaut und bestellt. Übernachtet hat der Cousin unten neben der Werkstatt, blieb ihm ja nichts anderes übrig.
Wir kommen ins Gespräch wandern nach oben zum Kloster und „vertrödeln“ gern den Vormittag mit Zwetschgenschnaps aus Oberösterreich und netten Gesprächen.
Für die nächsten zwei Tage haben wir uns Ruhe verordnet. Wir wollen an die beschriebenen breiten Sandstrände und einfach abhängen.
Nach einem Fehlversuch an einem Agrotourist – Mindestaufenthalt 3 Nächte, wollen wir nicht - finden wir am Lido Rossello in der Nähe von Agrigento einen Stellplatz mit Wasser, Entsorgung, Dusche direkt am Meer. 
Hier wollen wir es uns zwei Tage gut gehen lassen.
Das Leck im Abwasserbereich wird beseitigt. Es war ganz einfach: an einem T-Stück hatte sich eine Leitung gelockert. Reinstecken und mit Klebeband fixieren und schon war dieses Problem gelöst.
Anschließend noch in die nächste Stadt, Porto Empedocle, zum Einkaufen, damit wir die nächsten zwei Tage überleben können.

18.04.12, Mittwoch
In der Nacht war es sehr stürmisch bei 14°C. Unser Nachbarn aus Osnabrück fahren wegen des Sturmes weiter.
Langer Strandspaziergang Richtung „Türkische Treppe“. Weißer Kalksandstein, durch Wind und Wetter interessant geformt, davor zum Teil Sandstrand, der Wind peitscht die Wellen, am Himmel Sonne und tolle Wolkenformationen.
Auf dem Weg hierher: eine Straßenbauruine, unglaublich - Steuergelder!!!



Ein Schiffswrak für Willi


2 Kommentare:

  1. Hallo mutti und papa, euch geht es anscheinend richtig gut :-). Irgendeiner muß ja auf euch aufpassen, das ist Biene ihr Schutzengel, der euch sagen will das es ihr gut geht:-)!!! Die frucht könnte ne große karper sein, eingelegt sehr lecker... Also viele grüße aus berlin :-) küssi evi,willi und thomas

    AntwortenLöschen
  2. Hallo mutti und papa, euch geht es anscheinend richtig gut :-). Irgendeiner muß ja auf euch aufpassen, das ist Biene ihr Schutzengel, der euch sagen will das es ihr gut geht:-)!!! Die frucht könnte ne große karper sein, eingelegt sehr lecker... Also viele grüße aus berlin :-) küssi evi,willi und thomas

    AntwortenLöschen