Dienstag, 16. Oktober 2012

5. Wassertalbahn


05.10.2012

Heute geht es zum Wassertal zur Wassertalbahn, mit der wir morgen fahren wollen. Mit zwei Abstechern über Satu Mare und der Besichtigung des Klosters Manasteriea Barsana, welches völlig neu erbaut wurde, 


Holzkirche in einem Dorf


Nonnenkloster Barsana
Katze inmitten von Rohwolle

Hund in der Wolle




Im Innenraum der Klsterkirche



Der gesamte Innenraum der Klosterkirche ist ein Comic mit den Geschichten der Bibel!!!


erreichen wir den Bahnhof der Wassertalbahn in Viseu de Sous. Wir kaufen die Tickets und gönnen uns ein Dinner im Waggon der Karpatenbahn.
Beim Dinner for four bestehend aus vier Gängen erfahren wir von den das Restaurant betreibenden Schweizern unglaubliche Hintergrundinformationen von Land und Leuten. Da wir die einzigen Gäste sind die Informationen sehr ausführlich. Das Erfahrene wird uns bei unserer weiteren Reise behilflich sein.

06.10.2012

Um 5:00 Uhr werden wir von lautem Rumpeln unsanft geweckt. Der erste Holzzug verlässt den Bahnhof, vielmehr sind es leere Waggon die Holz aus den Wäldern holen. Jeden Tag sollen es 400 Kubikmeter sein. Arme Wälder ohne Chance sich zu regenerieren.
8:00 Uhr fährt die Schmalspurdampflokomotive vor und holt die Personenzugwagen. Dritte Holzklasse mit jeweils zwei eigenen Öfen. Gebremst wird der Zug nur mit der Lokomotive bei Bergauffahrt. Bei Bergabfahrt hat jeder Wagen einen Bremser der mittels Handkurbel die Bremse betätigt.
Die äußerst rumpelige Fahrt auf der wohl schlechtesten Infrastruktur die ich je gesehen und erlebt habe, geht durch eine sehr schöne Berglandschaft mit endlosen Wäldern. Die kleine Dampflok gibt ihr Bestes und schafft unglaubliche geschätzte max.15 km/h. Kurioses gibt es auch zu sehen, ein Ford Transit auf der Schiene besetzt mit ca. 10 Holzfällern.
Nach 5 Stunden ist die Reise durch das Wassertal zu Ende.
Fazit: Ein besonderes Erlebnis, aber verantwortlich möchte ich nicht sein.



Ortsdurchfahrt









Fußgängerbrücke über den Fluß

Wir verlassen Viseu de Sous in Richtung Botosani. Die Straße ist eine Katastrophe und die Fahrt wird eine Qual. 

Viehtransport


Darüber hinaus findet sich keine Möglichkeit die Nacht vernünftig zu verbringen. Die Nacht kommt und wir werden auf einem Fernstraßenrastplatz fündig.



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