Montag, 22. Oktober 2012

9. Hermannstadt - Fogarasch


Freitag, 12.10.12
Frauendorf - Hermannstadt weiter nach Fogarasch
Neben der Wehrkirche in Frauendorf haben wir die Nacht verbracht. Leider kommen wir nicht hinein. Unser Ziel heißt Hermannstadt, Sibiu. Wir finden dank unserer Navigationssysteme einen zentrumsnahen Parkplatz. Rauf auf die Beine und Stadtbesichtigung. Super-schöne Stadt, hier braucht man wirklich mehrere Tage um alles aufzunehmen. Uns reichen drei Stunden.





Wir fahren weiter über relativ gute Straßen bis nach Fogarasch. Das ist ein Punkt unserer Reise, der war ein muss. Mein Onkel Siegfried hieß Fogarascher. Sein Name stammt von diesem Ort hier ab.
Wie er nach dem zweiten Weltkrieg nach Niederau bei Meissen gekommen ist weiß ich leider nicht, nur, dass er "irgendwie" aus dieser Gegend nach Sachsen gekommen ist und hier meine Tante Gerda geehelicht hat. Mit Cousine Ute müsste ich mich wohl mal viel länger darüber unterhalten. Bei uns in der Diesterwegstraße und in der Lessingstraße hing lange Jahre ein Bild aus Niederau mit einem wilden Bach aus dem Fogaraschergebirge. Man weiß so wenig über die Familiengeschichte.
Neben der Wasserburg, sieht ähnlich aus wie die Moritzburg bei Dresden, finden wir nach einem Einkauf auf dem Obst- und Gemüsemarkt einen guten Stellplatz.


Fogarasch, auch hier Plattenbauten



11.10.2012

Sibiu/Herrmannstadt erwartet uns mit Regen.
Der allgegenwärtige Straßenbau ist nervig und wir kommen nur langsam voran.
Gegen 10:30 Uhr sind wir am Theaterparkplatz in der Nähe des Zentrums der Stadt Sibiu.
2 Stunden Altstadtbesichtigung der hübsch restaurierten Innenstadt reichen. Wir sind begeistert. In Sibiu/Herrmannstadt sollen noch ca.7000 Siebenbürger Sachsen leben. Wir haben keinen gesucht und auch keinen gefunden.
Nächste Station auf dem Weg nach Brasov(Kronstadt) ist Fagaras. Eine Festung weckt unser Interesse. Es sollte nur ein Zwischenstopp werden aber Festung und Gemüsemarkt mit Weinverkostung und Kauf (4,7l für 24 Ron) nehmen mehr Zeit in Anspruch als geplant und wir verbringen die Nacht an der Außenmauer der Festung.

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