Reise
2012 im Herbst Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei,
Griechenland, Albanien und nach Hause
26.09.2012
bis 30.09.2012
Die
Vorbereitungen zur Reise im Herbst 2012 sind weitestgehend
abgeschlossen. Das WOMO hat zum wiederholten Mal eine Aufwertung
erfahren. Um nicht in die „Gasfalle“ zu tapsen haben wir zur
Zusatzdieselheizung noch einen festen Gastank einbauen lassen. Das
macht uns von Gasflaschen unabhängig. Die Stromversorgung ist durch
eine weitere Solarzelle aufgewertet worden. Am Heck sind zwei
Auffahrrollen angebracht um nicht wieder mit einem Fährenboden zu
kollidieren. Ein zusätzlicher Fernseher im „Schlafzimmer“ spart
Heizkosten und hilft bei leichten Krankheiten das Bett besser zu
hüten. Ein Sog im WC bewahrt uns jetzt vor unangenehmen Gerüchen.
Ein Wechselrichter für reinen Sinusstrom ist fest eingebaut. Zu
allen Überfluss hat uns unser Sohn noch seine Kühlbox
aufgeschwatzt, natürlich nur für den Fall, dass wir wieder günstig
Aale aus Griechenland oder Forellen vom Oridsee mitbringen wollen.
Es ist
alles eingepackt incl. Kühlschrank und was man so alles für einen
„Campingurlaub“ benötigt, wie 2 Fotoapparate, Fernglas, 2
Fahrräder mit eingebautem Rückenwind, den Hundeanhänger für Lola.
4 Paar Schuhe für mich oder doch 5 ?? 4 Paar für Angelika, eine
Kiste Rotwein mit 20 kleinen Flaschen, Weihnachtssachen in 2-facher
Ausführung für unsere Albanischen Freunde, Kindersachen für
Familie Kunar von Diana und weiter Mitbringsel zum Weihnachtsfest, 20
oder mehr Tafeln Schokolade für ggf. neue Bekanntschaften oder auch
für uns, zurzeit noch 6 kg Hundefutter die nicht reichen werden und
55 Leckerli, 9 verschiedene Ladegeräte (keine Ahnung wie das ohne
die Dinger früher ging) na und die Sachen des täglichen Bedarfs.
Wahrscheinlich alles zu viel und zu schwer, aber wir brauchen es ja
nicht zu tragen.
Am Abend
des 26.09.2012 um 20:08 Uhr ging es dann los. Zunächst in die Therme
nach Bad Wilsnack. Ankunft gegen 22:00 Uhr. Stellplatz am Friedhof,
so spart man 13,50 €.
Am
27.09.2012 war schwitzen in den Saunen und planschen im Salzsee
angesagt. 10 h waren dann genug und wir waren tüchtig ausgelaugt.
Unsere Lola war ein „braves Mädchen“ und hat allein das WOMO
bewacht. Nach dem Abendessen Abreise nach Königs Wusterhausen. Dort
bekam unser WOMO am 28.09.2012 noch neue Vorderfüße. Um 11:30 Uhr
bis 18:20 Uhr Familie Möckl/Jeffke mit unseren Enkeln besucht.
Eigentlich
sollte es bis Weimar gehen. Aber die Augen wollten die Fahrbahn nicht
mehr sehen und es wurde an der Abfahrt Bitterfeld/Dessau am Kaufland
übernachtet.
29.09.2012
ab nach Weimar. Angelika hatte es sich sooooo gewünscht.
Weimar
ist eine so hübsche Stadt geworden und es hat uns nicht gereut. Wir
sind bestimmt 4 h gelaufen, Gartenhaus, Theater, Haus der Frau von
Stein usw.
Reisebericht
geschrieben und jetzt ……gähn.
30.09.2012
Eine
kalte Nacht auf dem Innenstadtparkplatz in Weimar ist zu Ende. 3°C
war die Tiefsttemperatur. Frühstück und die Frage was wir mit dem
Sonntag anfangen. Angelikas kleiner Bruder wohnt in Augustusburg und
das liegt am Weg. Also ohne Anmeldung nach Augustusburg. Hoffentlich
ist jemand da.
Klingeln
und die Frage ob RA Fütterer zu Hause ist. Nein… nur die
Schwägerin mit den Kindern. Andreas ist in Köln. Schade! Kuchen
gegessen, Kaffee getrunken und ein bisschen Smalltalk und gegen 16:30
Uhr ab in Richtung Dresden. Im Elbe Park einen Parkplatz blockiert
für die Nacht. Nach dem Polizeiruf 110 ab ins Bett und gute Nacht.
01.10.2012
Am
Morgen stoßen wir zu P&D beim WOMO Spezialisten Schaffer. Die
Beiden haben sich ihr zukünftiges WOMO umfänglich angeschaut. Ein
Abstecher zur Bank Geld überweisen, zu Conrad, Dieter braucht ein
neues Funkgerät und dann ab Richtung Krakau. Vor der Grenze fällt
P&D ein, dass sie Ihre Auffahrrampen in Dresden liegen gelassen
haben. Oh weh, nun muss man mit dem Kopf nach unten schief im Bett
liegen.
Wir
fahren nach einem Tankstopp im polnischen Görlitz weiter Richtung
Krakau wo wir am Abend gegen 21:30 Uhr auf dem Stellplatz eines pol.
WOMO Händlers ankommen. Kurz noch ein Pivo und dann …
02.10.2012
P&D
haben neue Auffahrrampen vom pol. Händler. Das Problem ist gelöst.
Stadtbesichtigung
von Krakau. A&B waren im September 2004 schon einmal hier. Die
Stadt ist der helle Wahnsinn. Soviel historische Gebäude und so
viele Menschen auf der Straße an einem Dienstag hätte ich nicht
erwartet.
Ein paar
Sachsen wollen uns erklären, das Krakau schöner als Dresden wäre.
Nach unserer Rundtour mit Fahrrad und zu Fuß über 6 h steht fest,
dass beide Städte sich in nichts nachstehen.
Um 17:00
Uhr sind wir zurück sind ziemlich fertig oder auch Pflastermüde.
Morgen
geht es weiter in Richtung Rumänien.
03.10.2012
Die
ganze Nacht hat es geregnet. Nach Frühstück und der notwendigen
Entsorgung zahlen wir unseren Obulus in Höhe von 5,00 € in die
Kaffeekasse des WOMO Händlers. Am Abend zuvor haben wir die Route
für den nächsten Tag festgelegt.
Das Navi
will uns sonstwo entlang führen. Also werden die einzelnen
Zwischenziele mit der Hand eingegeben. Das Ziel liegt in Rumänien in
der Stadt Carei mit Stellplatz an einem Thermalbad.
Die
Route führt über
- Nowy Sacz
- Bordejov
- Hanusovce nad Topllou
- Vranov nad Toplou
- Trebisov
- Cigand
- Kisvorda
- Baktaloranthaza
- Valley
- Nach Carei
Die
Fahrt zieht sich in die Länge und auf Grund des Wetters, des starken
Verkehrs und zum Teil den schlechten Straßen geschuldet schaffen wir
das Ziel nicht.
Wir
beschließen in der Slowakei am Abend eine Gaststätte aufzusuchen
und die Nacht dort zu verbringen. Der Ort in dem wir zum Stehen
kommen heißt Velkikamenek. Im Gasthof Koron lassen wir es uns gut
gehen. Jeder bekommt etwas anderes auf den Teller und in großen
Strömen fließt der Wein und das Bier. Leicht angeduselt schlafen
wir direkt vor der Gaststätte in unseren WOMO`s.
04.10.2012
Am
Morgen gibt es von einer alten Dame frische Weintrauben von der Rebe
geschnitten. Frühstücken wollen wir an einer anderen Stelle. Kurz
nach der Abfahrt verlieren wir uns aus den Augen. Aber in Kisvorda
vor dem Aldi haben wir uns wieder. Ich habe noch ein paar Forint von
unserer letzten Ungarnfahrt aus 2007 und die wollen wir bei TESCO
umsetzen. Die Ernüchterung an der Kasse folgt. Nur ein Teil der
Forint sind noch gültig, aber die gültigen Forint reichen wohl noch
aus um unsere Käufe zu bezahlen.
Nun
weiter zu unserem Ziel in Rumänien. An der Grenze dürfen wir
endlich wieder einmal unsere Pässe vorzeigen. Auch Lola muss ihren
Pass vorzeigen. Ich darf auch noch alle Türen öffnen und dann sind
wir in Rumänien. Wir suchen unser Thermal mit Stellplatz und müssen
feststellen, dass Thermal ein Freibad ist und der Stellplatz ein
Campingplatz und beides „closed“.
Plan
„B“. In die Berge zu einem „lustigen Friedhof“. Wir erreichen
den Ort Sapanta und staunen nicht schlecht, dass auf allen
Grabhölzern die Berufe der Verstorbenen dargestellt sind. Nach der
Besichtigung des Friedhofes suchen wir den örtlichen Campingplatz
auf und treffen auf lustige Österreicher und sind nach wenigen
Minuten Schnapsselig.
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