Dienstag, 16. Oktober 2012

4. Bernd´s Bericht bis zum 4.10.12


Reise 2012 im Herbst Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland, Albanien und nach Hause

26.09.2012 bis 30.09.2012

Die Vorbereitungen zur Reise im Herbst 2012 sind weitestgehend abgeschlossen. Das WOMO hat zum wiederholten Mal eine Aufwertung erfahren. Um nicht in die „Gasfalle“ zu tapsen haben wir zur Zusatzdieselheizung noch einen festen Gastank einbauen lassen. Das macht uns von Gasflaschen unabhängig. Die Stromversorgung ist durch eine weitere Solarzelle aufgewertet worden. Am Heck sind zwei Auffahrrollen angebracht um nicht wieder mit einem Fährenboden zu kollidieren. Ein zusätzlicher Fernseher im „Schlafzimmer“ spart Heizkosten und hilft bei leichten Krankheiten das Bett besser zu hüten. Ein Sog im WC bewahrt uns jetzt vor unangenehmen Gerüchen. Ein Wechselrichter für reinen Sinusstrom ist fest eingebaut. Zu allen Überfluss hat uns unser Sohn noch seine Kühlbox aufgeschwatzt, natürlich nur für den Fall, dass wir wieder günstig Aale aus Griechenland oder Forellen vom Oridsee mitbringen wollen.
Es ist alles eingepackt incl. Kühlschrank und was man so alles für einen „Campingurlaub“ benötigt, wie 2 Fotoapparate, Fernglas, 2 Fahrräder mit eingebautem Rückenwind, den Hundeanhänger für Lola. 4 Paar Schuhe für mich oder doch 5 ?? 4 Paar für Angelika, eine Kiste Rotwein mit 20 kleinen Flaschen, Weihnachtssachen in 2-facher Ausführung für unsere Albanischen Freunde, Kindersachen für Familie Kunar von Diana und weiter Mitbringsel zum Weihnachtsfest, 20 oder mehr Tafeln Schokolade für ggf. neue Bekanntschaften oder auch für uns, zurzeit noch 6 kg Hundefutter die nicht reichen werden und 55 Leckerli, 9 verschiedene Ladegeräte (keine Ahnung wie das ohne die Dinger früher ging) na und die Sachen des täglichen Bedarfs. Wahrscheinlich alles zu viel und zu schwer, aber wir brauchen es ja nicht zu tragen.
Am Abend des 26.09.2012 um 20:08 Uhr ging es dann los. Zunächst in die Therme nach Bad Wilsnack. Ankunft gegen 22:00 Uhr. Stellplatz am Friedhof, so spart man 13,50 €.
Am 27.09.2012 war schwitzen in den Saunen und planschen im Salzsee angesagt. 10 h waren dann genug und wir waren tüchtig ausgelaugt. Unsere Lola war ein „braves Mädchen“ und hat allein das WOMO bewacht. Nach dem Abendessen Abreise nach Königs Wusterhausen. Dort bekam unser WOMO am 28.09.2012 noch neue Vorderfüße. Um 11:30 Uhr bis 18:20 Uhr Familie Möckl/Jeffke mit unseren Enkeln besucht.
Eigentlich sollte es bis Weimar gehen. Aber die Augen wollten die Fahrbahn nicht mehr sehen und es wurde an der Abfahrt Bitterfeld/Dessau am Kaufland übernachtet.
29.09.2012 ab nach Weimar. Angelika hatte es sich sooooo gewünscht.
Weimar ist eine so hübsche Stadt geworden und es hat uns nicht gereut. Wir sind bestimmt 4 h gelaufen, Gartenhaus, Theater, Haus der Frau von Stein usw.
Reisebericht geschrieben und jetzt ……gähn.

30.09.2012

Eine kalte Nacht auf dem Innenstadtparkplatz in Weimar ist zu Ende. 3°C war die Tiefsttemperatur. Frühstück und die Frage was wir mit dem Sonntag anfangen. Angelikas kleiner Bruder wohnt in Augustusburg und das liegt am Weg. Also ohne Anmeldung nach Augustusburg. Hoffentlich ist jemand da.
Klingeln und die Frage ob RA Fütterer zu Hause ist. Nein… nur die Schwägerin mit den Kindern. Andreas ist in Köln. Schade! Kuchen gegessen, Kaffee getrunken und ein bisschen Smalltalk und gegen 16:30 Uhr ab in Richtung Dresden. Im Elbe Park einen Parkplatz blockiert für die Nacht. Nach dem Polizeiruf 110 ab ins Bett und gute Nacht.

01.10.2012

Am Morgen stoßen wir zu P&D beim WOMO Spezialisten Schaffer. Die Beiden haben sich ihr zukünftiges WOMO umfänglich angeschaut. Ein Abstecher zur Bank Geld überweisen, zu Conrad, Dieter braucht ein neues Funkgerät und dann ab Richtung Krakau. Vor der Grenze fällt P&D ein, dass sie Ihre Auffahrrampen in Dresden liegen gelassen haben. Oh weh, nun muss man mit dem Kopf nach unten schief im Bett liegen.
Wir fahren nach einem Tankstopp im polnischen Görlitz weiter Richtung Krakau wo wir am Abend gegen 21:30 Uhr auf dem Stellplatz eines pol. WOMO Händlers ankommen. Kurz noch ein Pivo und dann …

02.10.2012

P&D haben neue Auffahrrampen vom pol. Händler. Das Problem ist gelöst.
Stadtbesichtigung von Krakau. A&B waren im September 2004 schon einmal hier. Die Stadt ist der helle Wahnsinn. Soviel historische Gebäude und so viele Menschen auf der Straße an einem Dienstag hätte ich nicht erwartet.
Ein paar Sachsen wollen uns erklären, das Krakau schöner als Dresden wäre. Nach unserer Rundtour mit Fahrrad und zu Fuß über 6 h steht fest, dass beide Städte sich in nichts nachstehen.
Um 17:00 Uhr sind wir zurück sind ziemlich fertig oder auch Pflastermüde.
Morgen geht es weiter in Richtung Rumänien.


03.10.2012

Die ganze Nacht hat es geregnet. Nach Frühstück und der notwendigen Entsorgung zahlen wir unseren Obulus in Höhe von 5,00 € in die Kaffeekasse des WOMO Händlers. Am Abend zuvor haben wir die Route für den nächsten Tag festgelegt.
Das Navi will uns sonstwo entlang führen. Also werden die einzelnen Zwischenziele mit der Hand eingegeben. Das Ziel liegt in Rumänien in der Stadt Carei mit Stellplatz an einem Thermalbad.
Die Route führt über
  • Nowy Sacz
  • Bordejov
  • Hanusovce nad Topllou
  • Vranov nad Toplou
  • Trebisov
  • Cigand
  • Kisvorda
  • Baktaloranthaza
  • Valley
  • Nach Carei
Die Fahrt zieht sich in die Länge und auf Grund des Wetters, des starken Verkehrs und zum Teil den schlechten Straßen geschuldet schaffen wir das Ziel nicht.
Wir beschließen in der Slowakei am Abend eine Gaststätte aufzusuchen und die Nacht dort zu verbringen. Der Ort in dem wir zum Stehen kommen heißt Velkikamenek. Im Gasthof Koron lassen wir es uns gut gehen. Jeder bekommt etwas anderes auf den Teller und in großen Strömen fließt der Wein und das Bier. Leicht angeduselt schlafen wir direkt vor der Gaststätte in unseren WOMO`s.

04.10.2012

Am Morgen gibt es von einer alten Dame frische Weintrauben von der Rebe geschnitten. Frühstücken wollen wir an einer anderen Stelle. Kurz nach der Abfahrt verlieren wir uns aus den Augen. Aber in Kisvorda vor dem Aldi haben wir uns wieder. Ich habe noch ein paar Forint von unserer letzten Ungarnfahrt aus 2007 und die wollen wir bei TESCO umsetzen. Die Ernüchterung an der Kasse folgt. Nur ein Teil der Forint sind noch gültig, aber die gültigen Forint reichen wohl noch aus um unsere Käufe zu bezahlen.
Nun weiter zu unserem Ziel in Rumänien. An der Grenze dürfen wir endlich wieder einmal unsere Pässe vorzeigen. Auch Lola muss ihren Pass vorzeigen. Ich darf auch noch alle Türen öffnen und dann sind wir in Rumänien. Wir suchen unser Thermal mit Stellplatz und müssen feststellen, dass Thermal ein Freibad ist und der Stellplatz ein Campingplatz und beides „closed“.
Plan „B“. In die Berge zu einem „lustigen Friedhof“. Wir erreichen den Ort Sapanta und staunen nicht schlecht, dass auf allen Grabhölzern die Berufe der Verstorbenen dargestellt sind. Nach der Besichtigung des Friedhofes suchen wir den örtlichen Campingplatz auf und treffen auf lustige Österreicher und sind nach wenigen Minuten Schnapsselig.

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